Regatta-Wimpel des SU-YCS

Sportunion

Yachtclub Seewind

der familiäre Segelverein an der Oberen Alten Donau 98 in Wien

Fotos und Berichte

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Fotos und Berichte bis 2017 findest du hier.

Alte Donau-Pokal

21./22. September 2019

Der vergnügliche Horrorritt

Ursprünglich hatten wir 14 Anmeldungen, gestartet sind dann aber nur 11. Und das kam so: Der Steuermann von AUT 17 verletzte sich vor 3 Wochen beim Segeln (!) seinen Fuß. Diese Woche schied noch eine Mann­schaft wegen eines Band­scheiben­vor­falls aus. Und am Samstag rauschte unserem Obmann das Fock­fall eine halbe Stunde vor der 1. Wett­fahrt aus. Da half es auch nichts, dass Sebastian mittels Steh­leiter rasch am Steg behilf­lich war. Monika und Wolfgang gelang die Reparatur erst wesent­lich später bei ausge­bautem Mast auf unserem wind­ge­schützten Dach.

Wind ist für dieses Wochen­ende ein wichtiges Stichwort. Seit 7. Mai haben wir fleißig in unserem Segelrevier trainiert und geübt. Und dann das. Bei dieser Regatta wehte der Wind, wie wir in noch nie beim Training hatten. Bereits vor dem pünktlichen Start der 1. Wettfahrt am Samstag um 13 Uhr maß Wett­fahrt­leiter Siegie Saufnauer einen Grundwind von 10 kn und Spitzen bis 16 kn. Das entspricht 4 bis 5 Bft. Für uns Piraten ist das schon ziemlich heraus­fordernd, denn bei 6 Bft ist mit dem Piraten­segeln Schluss.

Bernhard hatte sich den verwaisten Piraten AUT 17 ausgeborgt, rutschte beim Boot-zu-Wasser-Lassen vom Schwimmsteg aus und landete noch vor der 1. Wett­fahrt das 1. Mal im Wasser. AUT 502 konnte 1 Minute vor dem Start dem hurtig quer daher brausen­dem AUT 527 nicht aus­weichen. Der Schock über die 1. Boots­beschädigung des Tages lag so tief, dass Karl vergaß, zwei Ent­lastungs­ringerln zu fahren und wurde nach der Wett­fahrt dis­quali­fiziert. Immerhin konnte Heinz vorerst weiter­fahren. AUT 2 legte einen Früh­start hin und musste nochmals in die Start­linie eintauchen. Ca. 16 Minuten später gingen auch Heinz und Nadja tauchen: 100 Meter nach der 1. Lee-Boje brachte sie eine Böe zum Kentern. Das Aufrichten war erst mit Hilfe von Fredys Elektro­boot nach längerer Zeit möglich. Mit dem lädierten Boot nicht mehr weiter zu fahren, war dann die einzig richtige Ent­scheidung. AUT 7 aus Ober­öster­reich bewiesen mangelnde Orts­kenntnis und kreuzten bei der Wende­boje vorbei; kehrten um und rundeten die Boje leider falsch herum. Als Alex diesen Fehler selbst meldete, blieb der Wett­fahrt­leitung nichts anderes über, als ihn eben­falls zu dis­quali­fizieren.

In der 2. Wettfahrt behinderte AUT 17 AUT 2. Dies blieb aber mangels Protest ohne Kon­sequenzen. Beim Start zur 4. Wettfahrt des Tages tuschierte AUT 64 AUT 8 so stark, dass die Scheuer­leiste aufriss und der Rumpf ein Loch aufwies.

Offerierte Marina unter­stützt von Gerda während des ganzen Tages schon Auf­strich­brote, Würstel und Leberkäs­semmeln (mit und ohne Käse), so wurde das ganze abends von einem ex­zellen­ten Gulasch mit Semmel­knödeln getoppt. Als Dessert gab es vor der General­ver­sammlung der Piraten­klasse haus­ge­machte Sacher­torte und Apfel­strudel mit Kaffee. Für 9./10. Mai 2020 ist in Mattsee wieder zusammen mit den OK-Jollen eine Piraten SP-Regatta geplant. Die Staats­meister­schaft wir nächstes Jahr wahr­schein­lich vom 30. Juli bis 2. August in Weyregg am Atter­see statt­finden. Am Besten gleich beide Termine im Kalender reservieren.

Für die 5. und letzte Wett­fahrt - es ist bereits Sonntag 10 Uhr und hat laut Wett­fahrt­leitung (Siegie wurde von Gerhard unter­stützt) einen Grund­wind von 12 kn und Spitzen bis 19 kn - hatte Habakuk das Loch in seinem Boot verklebt. Aus seinem Start wurde trotz­dem nichts, denn vorher brach im auch noch der Baum­nieder­holer. Da Bernhard und Linda 100 Meter vor dem Ziel kenterten, kamen nur mehr 7 Boote heil ins Ziel. Wieder kam das Elektro­boot zur Bergung des mit dem Mast­top im Alte Donau-Grund ein­ge­grabenen Bootes zum Ein­satz. Beim Boots­auf­richten am Steg ging Bernhard noch­mals schwimmen.

Vor der Sieger­ehrung dieser Schwer­punkt­regatta, die zugleich auch Sport-Union Wien Landes­meister­schaft und Wiener Landes­meister­schaft in der Pirat­klasse war, wurden rustikal belegte Brote (Speck, Verhackert, Käse, Eier, Zwiebeln, Gurkerln…) verzehrt. Walter wurde mit seinen Damen Club­meister und zahlte daher - wie schon tags zuvor Alex wegen seines Bojenfehlers - frei­willig eine Runde.

Ergebnis(se) auf der Regatta­seite

6. Wiener Abend-Regatta

28./29. Juni 2019

Diesmal ging es nicht nur um seglerisches Können, sondern auch um körper­lichen Einsatz beim (Stech-)Paddeln. Zudem war gutes Nacht­sehen - 5 Tage vor Neu­mond, Mond­unter­gang 16:08 Uhr - gefragt. 7 Boote waren gemeldet. Wir freuten uns daher, dass über­raschend auch noch Pascal kurz vor dem Start als 8 Boot nach­meldete. Einige Teilnehmer kamen so in den Genuss eines Schnapserls.

Zum Start (der Veranstaltung) warf Horst den Holz­kohlen­griller an und bruzelte gekonnt am Grill­gitter (je nach Kunden­wunsch) Schopf­braten, Brat­würste… und auf der Stahl­platte geschnittene Erd­äpfeln, Zwiebel­ringe und Zucchini­scheiben. Marina hatte auch noch Grünen und Paradeis­salat sowie ihre Knoblauch­sauce vor­bereitet. Zwischen­durch hielt Siegie die Steuermannsbesprechung ab.

Zum Start (des Rennens pünkt­lich um 20 Uhr) war der Wind schon ziem­lich ein­ge­schlafen (siehe Grafik). Einigen Teil­nehmern war dann nicht klar, ob sie Rich­tung WNW (zum Wiener Yacht­club rauf) oder besser nach OSO (Richtung Hof­bauer runter) auf­kreuzen sollten. Denn nahe unserem Steg schien even­tuell ein Wind­chen aus dem Norden zu kommen, aber nahe der Startboje schien ein Wind­chen aus Nordosten zu kommen. Schließ­lich wählte das Starter­feld letzteren, vielleicht etwas stärkeren Wind und ab gings Richtung Wiesenboje vor dem Drygalskyweg.

Der Wind war dann auch keine große Hilfe für den Vortrieb. Walter (Schaschl) hatte auf sein langes SUP-Paddel aus Carbon gesetzt und war damit im Pirat AUT 2 am schnellsten unter­wegs. Pascal setzte das Stech­paddel so souverän ein, dass sein Pirat AUT 499 ruhig (ohne Zuckeln) zum 2. Platz dahin­glitt. Walter (Starek), der sonst eine PEÏSO 22 am Neu­siedler See segelt, über­wand das fordernde 3-stündige Sitzen am Trabolin als Vor­schoter auf Dietmars Kat, indem er sich von Zeit zu Zeit in Liegeposition brachte. Vielleicht hätten wir im Pirat AUT 502 weniger oft mit dem Paddeln aus­setzen sollen, um zu prüfen, ob der Wind nur Fahrt­wind oder doch ein echter ist. Schließ­lich lag zwischen 3., 4. und 5. Platz nur eine berechnete Zeit­differenz von 8,7 bzw. 5 Sekunden (siehe letzte Spalte der Ergebnisliste).

Ergebnis auf der Regatta­seite

Es war schon ein paar Minuten nach 2 Uhr früh, als das Licht am Steg abgedreht wurde. Viel Schlaf gab es nicht. Das Sekt­früh­stück war mit 10:30 Uhr aber um eine 1/2 Stunde später angesetzt, als in den letzten Jahren. Als nach einer 3/4 Stunde das Lachs-Buffet, die kalten Platte(n) und die Auf­striche noch immer nicht verputz waren, führte Siegie in Doppel­conférence mit Walter die Sieger­ehrung durch. Und man blieb später noch bei einigen Gläschen Sekt sitzen.

Wie in allen den Jahren seit Beginn dieser außer­gewöhn­lichen Regatta-Veran­staltung wurde sie von der TÜBEG Türen­service GmbH, dem Portas-Fach­betrieb für moderne, zeit­gemäße und wert­beständige Reno­vierungs­lösungen gesponsert.

2. Regatta des Wiener Zwergencups

22. Juni 2019

Ursprünglich waren sechs Segler und Seglerinnen gemeldet. Alina Tampir und Keani Tampir sind aber leider wegen Insekten­stich (geschwol­lener Fuß) bzw. wegen Sonnen­stich (Übel­keit) aus­ge­fallen. Dafür ist zusätz­lich Corrine Putz vom WYC an den Start gegangen. Somit waren es dann 5 Boote.

Fast pünkt­lich um 15 Uhr startete Wett­fahrt­leiter Siegie Sauf­nauer, unter­stützt durch Nadja Krähan die 1. Wettfahrt. Der Wind wurde während der Wett­fahrten leider immer weniger.

Während des Start­vor­gangs zur dritten Wett­fahrt hat Wett­fahrt­leiter Siegie den Start wegen abso­luter Flaute abge­brochen. Bis zur Sieger­ehrung blieb der Wind dann nur ein "Lüfterl" aus un­defi­nier­baren Richtungen.

Somit kamen nur zwei Wett­fahten in die Wertung. Jana, William und Emma haben punkte­gleich die erste drei Plätze er­reicht. Corrine ist das erste mal bei einer Regatta mit­ge­segelt und hat sich "tapfer" geschlagen.

Ergebnis auf der Regatta­seite

Herzlichen Dank an die wackeren Segler und an die Helfer - ins­beson­dere an Nadja, die Jugend­lichen mit Saft und Würsteln, die Eltern mit Kaffee… ver­sorgte.

Hier eine Auf­nahme unserer Web­cam, ein paar Minuten vor dem Start zur 1. Wett­fahrt. Du siehst das Kräuseln am Wasser, aber das Wind­anzeige­rohr (in der Bild­mitte unten, rechts ober­halb des Hornig-Kaffee-Sonnen­schirms) hängt ziem­lich lust­los nach unten:

Diese Auf­nahme zeigt die Flaute in ihrer ganzen Pracht:

Franky Berger-Regatta

25. - 26. Mai 2019

Am Dienstag erschienen einige zum freien Segeln. Gesegelt wurde aber nicht, denn Böen bis 7 Bft (stür­mi­scher Wind - Autos beginnen zu Schleudern) waren uns dann doch zu viel. Am Freitag beruhigte sich das Wetter.

Die Flaute bei strahlendem Sonnenschein ließ am Samstag den Start um 13 Uhr nicht zu. Doch Siegie hatte schon für ein Flauten­programm gesorgt: Sein neuer Holzpirat wurde auf den Namen „Taifun“, die Bezeichnung für einen tropischen Wirbel­sturm (!) in Ost- und Südost­asien bzw. im nord­west­lichen Pazifik, getauft.

Als sich später endlich eine Windrichtung durchgesetzte, wurde die 1. Wettfahrt durchgeführt. Bei der gleich anschließenden Wettfahrt überlegte es sich der Wind wieder, und noch während des Startvorgangs kam der Abbruch wegen Flaute und Siegie verschob die 2. Wettfahrt auf Sonntag. Pünktlich um 10 Uhr wurde bei passablen Windverhältnissen die erste von 3 weiteren Wettfahrten gestartet.

Marina bereitete für die Segelhock Geselchtes mit Kraut und Knödel zu und offerierte - unterstützt von Gerda - als Pausen­füller Würsteln, Leberkäse, Kaffee und Kuchen, sowie auch noch ein sonn­tägiges Eier-Speck-Frühstück.

Ergebnis auf der Regatta­seite

Nikolo-Regatta

Samstag 17. November 2018

Der Nikolaus betrachtet aufmerksam die Segler und Seglerinnen und überreicht ihnen später bei der Siegerehrung Orangen.

Frühtemperatur -1,4°C, Tageshöchsttemperatur 6,8°C (Wien Donaufeld laut ZAMG). Nachtrag 2 Tage später: Montagfrüh lag am Steg bereits der 1. Schnee.

Die Nikoloregatta 2018 wird von WFL Siegie Saufnauer wie folgt geschildert:

Trotz gesundheitsbedingter Absagen 14 Boote am Start. Um 13 Uhr kein Wind. Dann nach 14 Uhr der erste Start; aber immer noch fast kein Lüfterl. Relativ kurze Runde abgesteckt. Aber es sind alle brav gefahren… Nach einer kurzen Pause dann noch eine zweite Wettfahrt. Bei der ersten Wettfahrt war die Differenz Erster zu Letzter ca. 10 Minuten. Bei zweiter WF war die Differenz Erster zu Letzter dann 15 Minuten.

Bei strahlendem Sonnenschein haben sich alle gut unterhalten. Marina hat die Verpflegung gut im Griff gehabt. Belegte Brote und Christstollen bzw. Gugelhupf haben anfangs über die Wartezeit hinweggeholfen. Zum Regattaessen wurden Frankfurter bzw. Debreziner angeboten. Heißer Punsch hat uns etwas gewärmt. Schon knapp vor Sonnenuntergang wurde es dann schon sehr kühl. Der letzte Rest der Segler und Besucher ist um ca. 17:15 aufgebrochen.

Unterm Strich eine nette Regatta, die vom schönen Wetter profitiert hat. Horst hat Fotos gemacht. Und der Nikolo Werner hat bei der Siegerehrung Orangen verteilt.

Die 7 Optis vom Irzl haben diese Regatta erst wirklich sinnvoll gemacht.

Wir danken der Segelschule Wien (An der unteren Alten Donau 29). Andreas Irzl stellte uns für die Regatta etliche Optis zur Verfügung.

Ergebnis in der Regattenchronik

Alte Donau-Pokal

22. - 23. September 2018

Von Dienstag bis Freitag zeigte der Sommer mit Tempera­turen um die 25°C im Schatten noch einmal seine Kraft. Für das 1. Herbst­wochen­ende wurde aber Regen mit Stark­wind vor­her­gesagt. Um Mitter­nacht begann die Front durch­zu­ziehen und er­reich­te am Samstag gegen 3 Uhr früh mit Spitzen von 7 Bft ihr Maximum. Um 8 Uhr hatte es nur mehr 11°C, der Wind beruhigte sich und auch der Regen hörte auf. Ab Mittag herr­schte bestes Segel­wetter bei aller­dings nur 14°C. Wett­fahrt­leiter Siegie startete um 13 Uhr die 1. Wett­fahrt bei Wind aus Nord­west und legte bereits um 14 Uhr die nächste Wett­fahrt nach. Vor der 3. Wett­fahrt gönnte er uns eine kleine Pause und startete sie erst um 15:30 Uhr. Die meisten Segler waren froh, als er dann nicht auch noch eine 4. Wett­fahrt nach­legte. Das Ver­sorgen der Boote war um 17:30 abge­schlossen und Horst legte am Griller von Marina vor­be­reit­ete Kote­lette, Würstel und Cevap­cici auf.

Abbildung des Klassenzeichens 'Piratenpeil' Ordentlich gestärkt, wurde am späteren Abend die General­ver­sammlung der Öster­reich­ischen Piraten­klasse abge­halten.

Dabei wurde folgender neue Vor­stand gewählt: Matthias Reiter (Präsident), Manuela Reiter (Kassier) und Andreas Decker (Schrift­führer), sowie Alexander Lehner (Flotten­obmann Mitte).

Sonntags war Start­bereit­schaft um 10 Uhr. Mangels ver­nünf­tigem Wind wurde erst ein­mal aus­giebig (mit Leber­käs­semmeln!) ge­früh­stückt. Nach 11 Uhr wurden die Segel­boote auf­ge­riggt und Siegie startete um ¾12 Uhr die 4. Wett­fahrt bei stark drehen­dem Südost-Wind mit fast 2 Bft Wind­stärke. Der Wind wurde immer löch­riger und die ersten Segel­boote gingen um 12:30 Uhr durchs Ziel. Eine weitere Wett­fahrt war sinn­los und kurz nach 13 Uhr war auch das letzte Boot ver­staut. Während des 'Plünderns' von Marinas Buffet (siehe Fotos) setzte der Niesel­regen ein.

Es waren 11 Regatta-Piraten am Start, davon 4 vom SU-YCS. Ein fünf­tes gemeld­etes Boot unseres Clubs konnte lei­der nicht star­ten, da der Steuer­mann zu Beginn des Dienstag-Segel­trainings (beim Über­nehmen einer Start­boje am Steg liegend) einen Baum ins Gesicht bekam, und eine geklebte Platz­wunde darf keines­falls mit Wasser in Berührung kommen, da sich sonst der Kleber löst.

Die Regatta wurde - wie immer - von Siegie Sauf­nauer gelei­tet. Das Motor­boot steuerte - wie so oft - Heini (Heinrich Scholda), präzise bei allen Wett­fahrten hinter den Segel­booten nach­fahrend. Auch die Bojen wurden von ihm gesetzt.

Helmut erreichte in seiner vier­­hundert­­achtzigsten (in Ziffern: 480!) Regatta auf der Alten Donau den 8. Platz, gefolgt vom erst­malig bei einer Regatta start­en­den Andreas am guten 9. Platz.

Siegermann/frauschaft wurde Familie Reiter vor Familie Pintarich.

Yachtclub Seewind Club­meister 2018 wurde Ferdinand Schmid mit Dietmar Raben­stein an der Vorschot. (Bild­chen links)

Ergebnisse in der Regattenchronik

Schulung „Sicherheit auf See für Skipper und Crew“

25. Juli 2018

Skipper und Co-Skipper auf welt­weiter Fahrt müssen gemäß World Sailing (früher ISAF) eine Sicher­heits­aus­bildung durch­laufen, wie sie unser Trainer Christian Kargl in zwei­tägigen Seminaren welt­weit zerti­fi­ziert anbietet. Christian ist ein Extrem­segler, der beim Mini-Transat 2005 im Süd­atlantik 35 sm vor der Küste Brasiliens ohne Rettungs­mittel über Bord ging und nur durch Zufall gerettet wurde. Dieses negative Erlebnis hat er in ein positives gedreht und die Sicher­heit auf See zu seinem Lebens­inhalt gemacht. 2019 wird er wieder in einem 6,8 m langen Ein­mann­boot am Mini-Transat teilnehmen.

Alle 5 Jahre muss das World Sailing Sicher­heits-Zerti­fikat im Zuge einer theo­ret­ischen und prak­tischen Schulung er­neuert werden. Gerhard konnte Christian über­zeugen, diese Nach­schulung direkt bei uns am Steg und nicht - wie sonst üblich - in einem Schwimmbad abzuhalten.

Für einige unserer Club­mit­glieder ergab sich damit die Mög­lich­­keit, den Ein­satz von Rettungs­weste, Rettungs­insel und Pyro­technik auch ohne Grund­aus­bildung zu üben. Unsere er­schöpf­ten Gesichter sind darauf zurück­zu­führen, dass uns Christian trainings­halber gleich drei­mal hinter­ein­ander in die Rettungs­insel klettern ließ.

Und das sind unsere Erkenntnisse:

So wurde die Pyro­technik-Übung von unserer Webcam fest­ge­halten. Rate wie viele Signal-Handfackeln mit hell­roter Flamme (See­not­signal) hier 60 Sekunden lang brannten und sogar dem zeit­weil­igen Ein­tauchen in die Alte Donau trotzten.

3. Regatta des Wiener Zwergencups

23. Juni 2018

Applaus alle Startern!

Denn saukalt und windig war's. Ca. 17 bis 18°C bei einem Grund­wind von fast 4 Bft, dazu kamen (vor­allem in der 3. Wett­fahrt) stark dre­hende Böen aus west­licher Rich­tung mit bis zu 22 Kn. Und trotz­dem kamen 7 der 8 vor einer Woche ge­melde­ten Boote zum Start. Nur Philipp Blach hoffte wahr­schein­lich beim Opti-Trai­ning am Neu­sied­ler See ange­nehm­eres Wetter vorzu­finden :-)

Pünkt­lich um 15 Uhr startete Wett­fahrt­leiter Siegie Sauf­nauer, unterstützt durch Walter Hammer­schmid, der auch für die große Motor­zille zuständig war, die 1. Wettfahrt. Bis auf Clemens Eisert (SC-AMS) hatten schon alle Teil­nehmer Revierkenntnisse. Bei der ersten WF noch LSetzter, steigerte er sich in der 2. Wett­fahrt auf den 4. Platz und konnte sich in der 3. Wett­fahrt sogar über den 3. Platz freuen.

Es war für die Jugend­lichen nicht ganz einfach, mit möglichst wenig Wasser im Opti voran­zu­kommen. Die ersten zwei Wett­fahrten ver­liefen ohne Kenterung. Dank der (ideellen) Unter­stütz­ung durch Franz Steiner, Jugend­trainer des WCYs, der in der kleinen, wendi­geren E-Zille ständig am Wasser unter­wegs war, meister­ten die Segler so manche prenz­liche Situ­ation bis hin zur Kenterung. Zum Bei­spiel wurde Nico Steiner in der 2. Wett­fahrt durch einen unvor­her­ge­sehenen Wind­dreher vom Baum ins Wasser bug­siert. Das Boot war nicht gekentert, aber er mußte trotz­dem wieder ins Boot ein­steigen. In der dritten WF stand in ein paar Booten das Wasser bis zur Frei­bord­kante. Emma Wallace hatte bei dieser letzten WF besonderes Pech. Sie kenterte in einer Böe, die Wett­fahrt­leiter Siegie mit ca. 22 Kn maß. Mit voller „Bade­wanne“ hat sie sich an den Steg gerettet und wurde leider nur mit DNF (Did Not Finish = Teil­nehmer ist ge­star­tet, nicht durchs Ziel ge­gangen und hat Aufgabe ge­meldet, oder über­schritt Zeit­limit.) - somit mit einem Punkt schlechter, als wenn sie als letzte durchs Ziel gegangen wäre - gewertet.

Es wurden zwar Regel­ver­stöße begangen, die aber sofort durch „Ent­last­ungs­ringerln“ neu­tra­li­siert wurden. Von der Wett­fahrt­leitung wurde aller­dings auch ein Regel­ver­stoß ohne Ent­lastungs­ringerl bei der Luv-Wende­boje beob­achtet. Da aber das Boot, dem der Vorrang genommen wurde, keinen Protest ein­legte, blieb es für den Vorrang­nehmer ohne Konse­quenzen.

Im All­gemeinen sind die Wett­fahrten sehr fair abge­laufen. Es gab keinen Früh­start. Bei der dritten WF wurde der Start fast „ver­schlafen“: bei „Klassen­flagge runter“ waren alle Optis noch 1 bis 2 Boots­längen hinter der Startlinie. Insgesamt sind die einzelnen Wett­fahrten gut verlaufen. Die Eltern und Zuschauer haben die Kinder immer wieder ange­feuert und wahr­schein­lich positiv be­ein­flusst.

Wesent­lich zum erfreu­lichen Aus­gang dieser an­spruchs­vollen Regatta dürfte auch dazu bei­ge­tragen haben, dass Nadja Krähan die Jugend­lichen mit Saft und mit (tags zuvor von Marina besorgten) Würsteln ver­sorgte und für die Eltern und Zuseher Kaffee bereit­hielt.

Herzlichen Dank an alle; an die wackeren Segler und an die Helfer.

Ergebnis in der Regattenchronik

Fotograph stand uns diesmal keiner zur Ver­fügung. Hier eine Auf­nahme unserer Web­cam, zu einem Zeit­punkt da gerade die Sonne ein biss­chen die Szene beschien und unser Wind­anzeige­rohr (in der Bild­mitte unten) mehr als 4 Bft andeutete:

Oft sah es aber so aus. Böiger Wind, starker Wellen­gang und düster:

Und diese ver­größer­baren Fotos sandte uns dankens­werter­weise Scot Wallace vom SKH-YC:

5. Wiener Abend-Regatta

15. - 16. Juni 2018

Am Freitag um 18 Uhr war Horst im Yacht­club schon fleißig am Griller beim Brutzeln. Marina sorgte, unter­stützt von Gerda, für die Bei­lagen und die Getränke.

Danach ging es ans Boot­aus­packen. Wie immer hatte Siegie als Wett­fahrt­leiter alles fest im Griff und pünkt­lich um 20 Uhr - prak­tisch zur selben Zeit, als die letzten MA45-Mäh- und Sammel­boote den Regatta­bereich verließen - wurde die Regatta gestartet. Rings um unseren Yacht­club war das wuchernde Grünzeug gott-sei-dank letzten Freitag in einem Groß­ein­satz gemäht worden. Sicher­heits­halber hat Siegie wegen den Makro­pythen dies­mal die Regatta­bahn auf die Hälfte gekürzt und wir fuhren nicht wie in den Vor­jahren bis runter zur U1-Brücke. Für uns Segler wurde die Regatta dadurch noch spannender, weil wir öfter die Bojen rundeten und nicht solange „solo“ segelten.

Gernot beauf­sichtigte im Motor­boot die Szenerie, und als Ferdinand in der 4. Runde das Top­licht verlor, wies Gernot ihn auf das im Wasser treibende Licht hin. Mit einem Ringerl gelang Ferdinand die Bergung und wurde fortan im Cockpit von seinem Licht im Blink­rhyhtmus geblendet.

Nach einer fast 3-tägigen Kälte­phase war es freitags wieder um 3° wärmer. Und wir waren alle freudig über­rascht, als es während der Regatta kaum abkühlte und um Mitter­nacht noch immer 20°C hatte. Besseres Segel­wetter kann man sich nicht wünschen, denn meist hatte es kaum drehenden Nord­west­wind mit fast 2 Bft, und nur die Ehr­geizigsten griffen spora­disch zum Paddel, um noch mehr Vor­trieb zu er­halten. Wenn du die Durch­gangs­zeiten analy­sierst, wird dir auf­fallen, dass sich dies­mal frühere Pausen auf das Ergebnis positiv aus­wirkten und somit ab 23 Uhr der Wind stärker gewesen sein dürfte.

Als wir am Samstag ab 10 Uhr zum Sekt­früh­stück ein­trudel­ten, hatte Marina - ich weiß nicht, wann sie auf­stand - bereits ein Buffet errichtet, dass so manches Hotel in den Schatten stellt. Von den drei Sekt­sorten schmeckte mir ins­besondere der Riesling-Sekt zum Insalata caprese mit Mozzarella und Tomaten.

Herzlichen Dank an Marina und an alle anderen Helfer, sowie an Walter Schaschl, den Chef der Fa. Portas, für das her­vor­ragende Spon­soring dieser Abend­regatta.

Ergebnis und Durchgangszeiten in der Regattenchronik

Franky Berger-Regatta

5. - 6. Mai 2018

Heuer dauert der Sommer schon fast einen Monat an. Die Temp­era­turen waren zum Segeln richtig ange­nehm. Die Sonnen­strahlen ver­trugen aber noch nicht alle kahlen Häupter. Besonders ins Schwitzen kam dies­mal Wett­fahrt­leiter Siegie. Er stak am Samstag vor­mittag mehr als eine Stunde in einem Lift fest. Ohne Handy konnte er niemanden verständigen und war echt froh, dass sich der Start noch recht­zeitig aus­ging.

Flaute gab es diesmal keine. Der Wind blies ständig (mind. 2 Bft), böig (bis 5 Bft) und selbst für die Alte Donau stark drehend. Die­jenigen Vor­schoter, die den Spi (sehr oft am Halb­wind­kurs) setzten, hatten diesmal besonders viel zu tun. Bern­hard fasste bereits in der 1. Wett­fahrt soviel Wasser, dass er erst am Sonntag weiter­segeln konnte. In der letzten Wett­fahrt schoß Karl an der 1. Boje nach einem zu kurz ange­setz­tem Wende­manöver den erst sonntags ein­ge­stieg­enen Ferdinand ab. Als klarer Regatta-Sieger (Gewinn der ersten 4 Wettfahrten) verzichtete Matthias in der letzten Wettfahrt auf einen eigenen Start und löste Anita bei Walter an der Vorschot ab.

Wasserstand extrem abgesenkt. Hier ist Ernst nicht vom Steg ins Wasser gefallen. Nein, er sitzt im sonn­täg­lichen Be­treuer­boot und macht gerade (in Kopfhöhe!) die Leine am Steg fest. Leider macht die Gewässer­be­treu­ung den­selben Fehler wie alle Jahre: Das Wasser wurde extrem abge­senkt. Jetzt schießen die Pflanzen auf Grund der Sonnen­ein­strahl­ung extrem empor und den ganzen Sommer hindurch werden sich die Badegäste beschweren. Es wäre sinn­voll, den Wasser­stand nicht der­art stark abzu­senken. Schon bei dieser Regatta Anfang Mai mussten wir Segler uns von den Pflanzen frei­halten, um beim Aufkreuzen nicht abge­bremst zu werden.

Marina servierte als Haupt­gericht ein exzellen­tes Gulasch mit Semmel­knödeln, für die Vege­tarier Spinat­strudel mit Salat und als Pausen­füller Frank­furter, Debre­ziner…, Kaffee und Kuchen, sowie auch noch ein sonn­tägiges Frühstück. Danke.

Ergebnis ein­schließ­lich Landes­meister­schafts-Wertungen in der Regattenchronik

Frühjahrsputz Alte Donau

7. April 2018

Windig war's. Alles andere entnimm den Bildern von Roland.