Regatta-Wimpel des SU-YCS

Sportunion

Yachtclub Seewind

der familiäre Segelverein an der Oberen Alten Donau 98 in Wien

Abenteuer Segeln — die Erlebnisse unserer Seglerinnen und Segler

∴ Regionalliga Ost 2018-09 ∴ Segel-Weltmeisterschaft 2018 ∴ Regionalliga Ost 2018-07 ∴ Hochsee Staatsmeisterschaft ∴ Segelbundesliga 2017 ∴ Mittelmeer Meisterschaft (Opti) ∴ WM Thailand (Opti) ∴ Sunbeam Cup 2017 ∴ Tanja holt Olympia-Bronze

 


Abenteuer Segeln

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1. Platz bei der Segel-Regionalliga Ost in Rust

31. August - 2. September 2018

Gerhard Reseterics berichtet:

Dieses erste September-Wochenende fand in Rust der 2. Event der Segel­regional­liga Ost statt. Die ersten Mit­glieder unseres Teams YCS sind bereits am Freitag, den 31. August, so ange­reist, dass wir um 1500 Uhr eine Trainings­ein­heit absol­vieren konnten. Da leider nicht alle recht­zeitig ein­treffen konnten, hat uns Pascal vom WYC in dieser Ein­heit ver­stärkt. Gut, dass wir es so gemacht haben, denn zu unserem gebuchten Trainings­slot um 1700 Uhr spielte das Wetter nicht mit und es gab am Freitag keine weitere Trainings­mög­lich­keit mehr.

Samstag war zum geplanten Zeit­punkt um 0900 Uhr aufgrund des Wetters wieder kein Training möglich, sodass wir erst um 1000 Uhr eine weitere Trainings­stunde absol­vierten. Mit einer Stunde Ver­spätung starteten dann die Wett­fahrten, wobei 2 Flights (also 4 Wettfahrten) durch­geführt werden konnten, bis uns eine Sturm­warnung in den Hafen schickte. Die ersten beiden Races hat unser Team erfreu­licher­weise gewonnen und wir gingen damit mit den Siegern des ersten Events Anfang Juli in Neu­siedl, dem Canidate-Sailing-Team aus Neusiedl, punktgleich in Führung.

Zwischen den einzelnen Races erfolgt der Wechsel direkt am Wasser. Die Crews, welche Pause haben, warten ent­weder direkt im Wechsel­boot auf den nächsten Ein­satz oder werden bei läng­eren Pausen auf einem Floß (dies­mal wegen des schlech­ten Wetters sogar mit einem Garten­zelt versehen :-), siehe obiges Foto) geparkt, um dann wieder zu starten. Im Normalfall verbringt man also den ganzen Tag am Wasser. Da den 8 Teams bei diesem Event 4 Boote zur Verfügung standen, sind immer abwechselnd 4 gefahren und 4 hatten am Floß Pause. Es trafen damit in jedem Race / Flight unterschiedliche Teams auf anderen Booten gemäß der Pairing List für Rust (PDF) aufeinander.

Nach Ende der Sturmwarnung konnten am Samstag bis nach 1900 Uhr noch 3 Wett­fahrten gesegelt werden. Wir hatten drei 1. Plätze und waren damit am ersten Tag einen Punkt vor dem Candidate-Team in Führung. Das musste am Abend natürlich ein klein wenig gefeiert werden. Die Wein­ver­kostung von Dieter Conrad vom BYC war dafür wie geschaffen.

Der geplante Start am Sonntag um 1000 Uhr wurde aufgrund des wenigen Windes nach hinten ver­schoben, so­dass wir erst nach 1000 Uhr ins Start­ge­biet aus­laufen konn­ten. Es konnten nur 4 weitere Fleet Races ge­segelt werden, denn das 12. Race - indem wir auf den UYCNs trafen - musste wegen Sturm­warnung abge­brochen werden. Zurück in den Hafen, und nach der wetter­be­dingten Mittags­pause ging es nach 1400 Uhr wieder hin­aus auf´s Wasser.

Es folgten noch einige Wett­fahrten bei drehenden Winden und nicht unbe­dingt ein­fachen Wind­ver­hält­nissen. Knapp nach 1530 Uhr er­folgte der Start zur letzten Wett­fahrt des Tages. Wir waren da bei Stark­regen im Motor­boot schon am Weg zurück in den Hafen.

Nach insgesamt 7 Flights und 14 Wett­fahrten war das Event beendet, und alle gingen sich trocken legen, denn um 1700 Uhr stand die Sieger­ehrung auf dem Programm.

Nach unserer Rechnung belegten wir in Rust den 1. Platz. Zu unserer großen Über­raschung wurden wir als 2. zur Sieger­ehrung aufgerufen. Als wir - ent­sprechend ent­täuscht - die Er­gebnis­liste genauer be­trach­teten, stellten wir fest, dass diese falsch aus­ge­füllt war. Nach Reklamation beim Ver­an­stalter und einer Warte­zeit für die Neu­be­rechnung standen wir als Sieger des Events in Rust fest. Jetzt war die Welt wieder in Ordnung.

In der Gesamt­wertung der Regional­liga Ost 2018 waren wir dann punkte­gleich mit dem würdigen Gesamt­sieger, dem Candidate-Sailing-Team vom Union Yacht­club Neu­sied­ler­see UYCNs, an der zweiten Stelle. Diese Reihung ergab sich auf­grund der ersten Wett­fahrt­plätze mit 13:9 zu Gunsten des Candidate-Teams. Wir sind sehr stolz, die Neu­siedler in Rust geschlagen zu haben, da sie als Jugend­team auch in der Bundes­liga starten dürfen und dort im Mittel­feld liegen.

Aus meiner Sicht hat unser Team, bestehend aus Walter, Maxi, Ferdinand, Dorian, Heinz und mir, eine konstant aus­ge­zeichnete Leistung abge­liefert und auch kaum Fehler in den Wett­fahrten gemacht. Nur so war es möglich, den 1. Platz zu erringen.

Danke an das gesamte Team für den tollen Einsatz und den Kampf­geist, den alle an den Tag gelegt haben. Es hat riesigen Spaß gemacht, mit euch die beiden Veran­staltungen der Segelregionalliga zu segeln.


Tagesaktuelle Zusammenfassungen unseres Webmasters:

Sonntag, 2. Sept. 18:00 Uhr

Die Ergebnisauswertung wurde korrigiert: Unser Team YCS hat dieses Wochenende beim 2. Segelevent der Regional-Liga Ost in Rust 5 von 7 Fleet Races gewonnen und damit den  1. Platz  erreicht. "Candidate" wurden auf Grund des 3. Platzes im 12. Race hinter unserem Team mit 1 Punkt Rückstand Zweite.

Wir gratulieren Gerhard, Walter, Maximilian, Ferdinand, Dorian und Heinz mit einem dreifachen »Hipp, hipp, hurra!«.

In der Gesamtwertung 2018 der Regionalliga Ost wurde unser Team YCS event­punkte­gleich (unter Ein­be­ziehung der Race-Punkte des 1. Events in Neusiedl) hinter dem Bundesliga-Jugendteam "Candidate" des UYCNs hervor­ragender Zweiter.

Besser geht's nicht!!!

Hier geht's zur Seite des Ver­an­stalters mit allen In­for­mationen.


Sonntag, 2. Sept. 17:00 Uhr

Unser Team YCS hat dieses Wochenende beim 2. Segelevent der Regional-Liga Ost (für Clubs aus Burgenland, Niederösterreich und Wien) in Rust 6 von 8 Fleet Races gewonnen und damit den 2. Platz erreicht. Schade dass nur 14 Races durchgeführt wurden. Warum anscheinend im 12. Race "VISC" statt wie vorgesehen "Candidate" gestartet ist, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen, hat aber Auswirkung auf die Wertung!

Somit wurden wir auch in der Gesamtwertung 2018 hervorragender Zweiter.


1. September 2018

Unser YCS Team liegt nach dem 1. Tag am 1. Platz.

Wetter­bedingt konnten von den ur­prüng­lich für dieses Wochen­ende 24 geplanten Rennen vor Rust am Neu­sied­ler See erst 7 durch­ge­führt werden. An 3 davon nahm unser Team Teil und hat diese 3 Fleet Races alle gewonnen.

Am Sonntag soll es um 10 Uhr weiter­gehen. Und wir treffen gleich in den Rennen 8 und 9 sowie 12 erstmals auf die derzeit zweit­plazierten "Canditaten" vom UYCNs. Es wird spannend.

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Segel-Weltmeisterschaft in Dänemark

August 2018

Unser ehe­maliges Jugend-Mit­glied Tanja Frank nahm in der Klasse 49erFX mit Vor­schoterin Lorena Abicht (AUT 61) vom 30. Juli bis 12. August 2018 an der WM in Aarhus teil.

Nachfolgend haben wir ihren Weg zu Vize-Welt­meistern live mit­er­lebt und doku­mentiert. Auch die Platz­ierungen der anderen Österreicher findest du hier.


AUT 61 holt Silber!

Lange Zeit führten Tanja Frank/​Lorena Abicht auch im Medal Race und sahen bei wenig Wind wie die über­leg­enen Sieger aus. Doch dann die Kata­strophe: Auf Leg 3 kenterten sie leider, als sie - voll ausgeritten - in einer Böe mit achter­lich­erem Wind nicht mehr ab­fallen bzw. recht­zeitig ins Boot kommen konnten. Während sie das Boot auf­richt­eten, nutzten die Gegner­innen den weiter auf­frisch­enden Wind. Mehr als der 10. Platz war nicht mehr mög­lich. In der Gesamt­wertung fehlten ihnen somit - trotz 11 Punkten Vor­sprung aus den bis­herigen Wett­fahrten - auf die neuen Welt­meister­innen Bekkering/Duetz (NED 66) entscheidende 2 Punkte.

Wir gratu­lieren zur Silbernen und hoffen - nach Tanjas Bronze in Brasilien 2016 - auf Gold in Tokio 2020 für Öster­reichs derzeit beste Segler.


AUT 61 auf Goldkurs

Tanja Frank/​Lorena Abicht (AUT 61) gingen mit ihrem 49erFX (Nr. 06) in der 9. Wett­fahrt 1¾ Minuten nach dem Start in Führ­ung und gaben die Führung bis zum über­leg­enen Ziel­ein­lauf nicht mehr ab. Sie befinden sich somit mit 5 Punkten Vor­sprung auf Goldkurs!!!

Tanja Frank und Lorena Abricht (AUT 61) liegen weiter­hin auf Goldkurs. Sie haben in den heutigen Wett­fahr­ten einen 7., 1. und 16. Platz er­reicht und damit den Vor­sprung vor dem ab­schließ­enden Medal Race auf 11 Punkte aus­gebaut.

Beim MR nehmen nur die 10 Besten der Wer­tung teil und es werden doppelte Punkte (1. Platz: 2 Punkte, 2. Platz: 4 Punkte … 10. Platz: 20 Punkte) ver­geben. So wird es für die Zuseher be­son­ders spannend.


Platzierungen der Österreicher

470er Herren   (64 Boote. Weltmeister wurden FRA 27 Peponnet/​Mion.)

17.AUT 1     David Bargehr/​Lukas Mähr

37.AUT 17   Nikolaus Kampelmühler/​Thomas Czajka

56.AUT 3     Yannis Saje/​Lukas Haberl

49er   (86 Boote. Weltmeister wurden CRO 83, die segelnden Brüder Šime und Mihovil Fantela)

33.AUT 29   Benjamin Bildstein/​David Hussl

49erFX   (60 Boote. Weltmeisterinnen wurden NED 66 Bekkering/Duetz)

  2.AUT 61   Tanja Frank/​Lorena Abicht, Vize-Weltmeisterinnen

24.AUT 100 Angelika Kohlendorfer/​Lisa Farthofer

37.AUT 24   Laura Schöfegger/​Anna Boustani

Finn   (90 Boote. Weltmeister wurde HUN 40 Zsombor Berecz)

82.AUT 1     Moritz Spitzauer

Nacra 17   (68 foilende Boote. Welt­meister ITA 16 Ruggero Tita/Caterina Banti.)

  9.AUT 3   Thomas Zajac/​Barbara Matz  

Links zu Über­sicht und PDF-Dokumenten wie Wetter­vorher­sage, Renn­kalender…


Livestreams der Medal Race-Tage

Livestream Tag 11 (12. August). Am Sonntag waren folgende Medal Races geplant: Windsurfer RS:X M um 14:07 Uhr, Windsurferinnen RS:X W um 14:47 Uhr, sowie NACRA 17 FOILING mit den auf Platz 9 platzierten Österreichern AUT 1 Thomas Zajac/​Barbara Matz um 15:27 Uhr. Das Surfing war Flaute-bedingt mehr ein Wackeln. Statt Nakra-Start wurden die Flagge AP und um 16:30 die Flaggen AP über A (Erklärungen siehe Vor­tag) gesetzt.

Livestream Tag 10 (11. August). Am Samstag waren folgende Medal Races live zu sehen: 49er um 14:07 Uhr, sowie 49erFX mit AUT 61 Tanja Frank/​Lorena Abicht um 14:47 Uhr. Die Kite­boarder waren für 15:17 Uhr angesetzt. Schließ­lich wurden aber wegen der wech­seln­den Wind­ver­hältnisse die Flaggen AP über A gesetzt (AP over A = Races not started are postponed. No more racing today).

Livestreams der Qualifikations-Tage

Eindrücke zum Livestream Qualifikations-Tag 5

Racing Postponed - Nach dem Zieleinlauf der 5. Wettfahrt des Nacra 17 Yellow Fleet um ca. 13:45 Uhr wurde wegen zu wenig Wind die Flagge AP - Start­ver­schiebung ("rot-weiß-gering­elter Socken") am Start­boot auf­ge­zogen. Zu einem Zeit­punkt als laut Programm eigent­lich schon das Nacra 17 Blue Fleet mit den her­vor­ragend platz­ierten Thomas Zajac-Barbara Matz (AUT 3) zur 4 Wett­fahrt starten sollte. Im Wellen­schlag stunden­lang in unge­müt­licher Sitzhaltung am Tram­po­lin eines Katamarans zu warten ist das Fies­este, was einem bei einer Regatta passieren kann. Um ca. 16:25 Uhr wurden Nacras von Motor­booten vorbei­geschleppt.

Um 16:31 wurde bekannt­gegeben, dass die Nacras der Blauen Flotte zu zwei Wett­fahrten starten werden. Um 16:35 wurde ein Inter­view mit den Öster­reichern AUT 3 ein­ge­spielt. Nacra 17 (B) Race 4 wurde um 16:40 gestartet. Leider wurde am Start­boot auch gleich der 1. Hilfs­stander (siehe Bild rechts) gezeigt, das bedeutet Fehl­start mit einem all­ge­meinen Rück­ruf. Um 16:50 neuer­licher Fehl­start. Start Postponed (Startverschiebung) um 17:00 mit Flagge AP. 17:10 wird am Start­boot zusammen­geräumt. 17:13 Racing Abandoned. 17:17 Nacras werden von Motor­booten abgeschleppt.

Links zu Berichten

© Oberösterreichische Nachrichten, 13.8.2018
Als der Wind drehte, ging der Gold-Traum baden. Bis kurz vor dem Zieleinlauf waren Tanja Frank und Lorena Abicht bei den Segel-Weltmeisterschaften vor Aarhus in der 49erFX-Klasse auf Goldkurs gelegen. Doch kurz vor der letzten Wende des Medal Race drehte der Wind, das Boot der Österreicherinnen kippte… "Wir waren heute nicht vom Glück verfolgt. Den Winddreher hat man überhaupt nicht vorhersehen können… sehr glücklich mit der Medaille… ein gewonnenes Silber"…
© sailing news, 13.8.2018
Olympic Classes World Championships 2018 - Aarhus DEN - Final results. Mit den bei abflauenden Winden ausgetragenen Medal Races der RS:X-Windsurfer und der Nacra17-Katamarane ging gestern in Dänemark die gemeinsame WM aller Olympia-Klassen zu Ende. Die Windsurf-Männer konnten ihr Medal Race noch bei rund 10 kn segeln, für die Frauen gab es danach noch 5 kn und das Medal Race der Nacras musste mangels Wind ganz abgesagt werden…
© sailing news, 12.8.2018
Olympic Classes - World Championship 2018 - Aarhus DEN - Day 10. Mit den Medal Races der 49er und 49erFX wurde gestern die WM aller Olympia-Klassen in Aarhus fortgeführt. Keine Überraschung gab es bei den 49ern, die bei… Das Medal Race der 49erFX wurde durch eine Regenfront durcheinander gewirbelt. Die mit 11 Punkten Vorsprung ins Rennen gegangenen Tanja Frank/Lorena Abicht AUT hatten das Rennen bis zum Eintreffen der Front im Griff, kenterten dann aber und fielen auf Rang 2 zurück. Mit 2 Punkten Vorsprung holten sich Annemiek Bekkering/Annette Duetz NED den Titel. Auf Rang 3 folgen Sophie Weguelin/Sophie Ainsworth GBR…
© BVZ - Burgenländische Volkszeitung, 11.8.2018
Segel-WM - Tanja Frank und Lorena Abicht sichern sich WM-Silber. Tanja Frank und Lorena Abicht (beide Union Yacht Club Neusiedlersee) haben am Samstag bei den Weltmeisterschaften im Segeln vor Aarhus in der 49er-FX-Klasse die Silbermedaille geholt…
© sailing news, 11.8.2018
Olympic Classes - World Championships 2018 - Aarhus DEN - Day 10 9 - Gold für CYP und BEL. Die beiden Laser-Felder schlossen gestern ihre WM mit den bei 5-20kn Wind ausgetragenen Medal Races ab… Die 49er, die Windsurfer und die Nacra 17 schlossen gestern ihre Final-Regatten ab und treten heute zu ihren Medal Race an. Im 49er gehen… Im Nacra 17 haben die grossen Favoriten Ruggero Tita/Caterina Banti ITA… Bei den RS:X-Windsurfern… Bei den Windsurferinnen steht… Die 49erFX hatten… Die Chancen für Tanja Frank/Lorena Abich AUT stehen mit 11 Punkten Vorsprung gut, als zweites Binnenland nach Ungarn (Finn) einen WM-Titel zu erobern…
© sailing news, 10.8.2018
Olympic Classes - World Champion­ships 2018 - Aarhus DEN - Day 8 - Gold für HUN, JPN und FRA. Bei wiederum moderaten Bedingungen fielen gestern in den Medal Races der Finns und der 470er die ersten Entscheidungen: Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg sicherte sich Beresz Zsombor HUN im Finn die Goldmedaille… Zu einem Wechsel an der Spitze kam es auch bei den 470er-Männer… Kevin Peponnet/Jérémie Mion FRA sicherten sich ihren ersten WM-Titel… Bei den 470er-Frauen ging Gold an Ai Kondo/Miho Yoshioka JPN…
© Krone, 9.8.2018
Frank/Abicht bauen ihre WM-Führung weiter aus! Tanja Frank und Lorena Abicht haben am Donner­stag ihren Vor­sprung bei den Segel-Welt­­meister­schaften vor Aarhus weiter aus­gebaut und Öster­reich damit vor­zeitig das Olympia-Nationen­ticket für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio in der 49erFX-Klasse gesichert. Das Duo vom Union Yacht Club Neu­sied­ler­see gewann auch am zweiten Tag der Gold­flotte eine Wett­fahrt und kämpft im ab­schließ­enden Medal Race am Samstag um eine Medaille…
© sailing news, 9.8.2018
Olympic Classes - World Champion­ships 2018 - Aarhus DEN - Day 7. Bei zuerst leichten, am Nach­mittag dann frischen, durch eine Gewitter-Front ver­ur­sachten Winden, wurde gestern die WM fortgeführt. Die beiden 470er-Felder und die Finns haben die Qualifikation für die Medal Races abgeschlossen… Bei den 470er-Männer führen… Die 49er standen erst am Nach­mittag im Einsatz und mussten vor der Ge­witter­front zurück in den Hafen fliehen. Die 49erFX konnten da­ge­gen gleich drei Läufe segeln: Dank Sieg in der Schluss-Wett­fahrt über­nahm Tanja Frank AUT, die vor 2 Jahren in Rio die Nacra17-Bronze-Medaille gewann, mit Lorena Abicht AUT die Führung. Mit 5 Punkten Rück­stand folgen
© Kleine Zeitung, 8.8.2018
49er-FX-Duo Frank/Abicht übernahm WM-Führung. Tanja Frank und Lorena Abicht haben bei der Segel-WM zum Auftakt der Gold­flotte der 49er-FX-Klasse ihre starken Lei­stun­gen noch­mals gesteigert. Das Duo vom UYC Neu­siedler­see feierte am Mittwoch in der letzten Wett­fahrt des Tages einen Sieg und über­nahm damit die Führung auf der Jagd nach Medaillen und nach einem Olympia-Quoten­platz. Den haben David Bargehr/Lukas Mähr vorerst verpasst…
© Yacht online, 8.8.2018
Segel-Welt­meister­schaft: Stürmische Finn-Begegnung mit einer dänischen Front. Aus­ge­rechnet im letzten Rennen vor dem Finale wurde die Finn-Flotte vor Aarhus von Sturm­böen über­fallen. Die Folge: un­zähl­ige Kenter­ungen und eine Protest­flut…
© sailing news, 8.8.2018
Olympic Classes - World Champion­ships 2018 - Aarhus DEN - Day 6. Auch gestern konnte auf Grund der schwa­chen Winde nur ein redu­zier­tes Pro­gramm ge­seg­elt werden, in einigen Klassen wurden die Klasse­mente ord­ent­lich durch­ein­ander gewir­belt. Ihre Final-Serie ab­ge­schlossen haben die 470er-Frauen…
© sailing news, 7.8.2018
Olympic Classes - World Champion­ships 2018 - Aarhus DEN - Day 5. Statt der angekündigten frischen West­winde sorgte gestern eine Stau­lage für flaue Bedingungen, die meisten Wettfahrten des Tages fielen aus. Die 470er-Männer konnten eine erste Final-Wettfahrt segeln…
© sailing news, 6.8.2018
Olympic Classes - World Champion­ships 2018 - Aarhus DEN - Day 4. Nach 3 Tagen mit leichten bis moderaten Winden setzte gestern der ablandige Westwind mit 20, auf den Aussenbahnen bis gegen 30 kn ein. 470er und Finns hatten gestern Ruhetag, die beiden Laser-Felder schlossen ihre Qualifikationen ab. Erstmals im Einsatz standen die RS:X-Windsurfer und die Nacra-17-Katamarane…
© sailing news, 5.8.2018
Olympic Classes - World Champion­ships 2018 - Aarhus DEN - Day 3. Bei weiterhin moderaten Winden zwischen 10 und 15kn konnte gestern in Aarhus ein volles Programm gesegelt werden. Die 470er und die Finns haben damit ihre Qualifikationen für Gold- und Silverfleet abgeschlossen…
© sailing news, 4.8.2018
Olympic Classes - World Champion­ships 2018 - Aarhus DEN - Day 2. Mit 10-12 kn wehte es gestern in der Bucht von Aarhus etwas frischer als am Starttag, in allen fünf bereits im Einsatz stehenden Klassen konnte das vorgesehene Programm gesegelt werden. Die 470er-Männer und die Finns konnten zudem den am ersten Tag ausgefallen Lauf nachholen…
© sailing news, 3.8.2018
Olympic Classes - World Champion­ships 2018 - Aarhus DEN - Day 1. Leichte Winde prägten gestern den Auftakt zur gemeinamen WM aller Olympia-Klassen. Vor allem die zuerst segelnden 470er-Männer und die Finns mussten bei einschlafenden Gradient-Wind ihre einzige Wettfahrt des Tages absolvieren. Für die 470er-Frauen gab es dann eine moderate Seabreeze um die 10 kn. Trotzdem waren die Favoriten bereits vorne anzutreffen…

Highlights (Kurzfassung eines Tages)

Tag 1 Tag 2 Tag 3 Tag 4 Tag 5 Tag 6 Tag 7 Tag 8 Tag 9 Tag 10 Tag 11

Erklärung der Einträge in den Listen der Wettfahrt-Ergebnisse

BFD
Black-Flag-Disqualified (under rule 30.4) = Frühstarter bei einem Black-Flag-Start und deshalb disqualifiiziert.
DNC
Did Not Come = Nicht gestartet.
DNF
Did Not Finish = Teilnehmer ist gestartet, nicht durchs Ziel gegangen und hat Aufgabe gemeldet, oder überschritt Zeitlimit.
RET
Retired = Aufgegeben.
SCP
Scoring Penalty applied = Wertungsstrafe [nach Regel 44.3 (a)] angewandt.
UFD
U-Flag-Disqualified (under rule 30.3) = In letzter Minute vor Start mit Flagge U nicht hinter Startlinie und deshalb disqualifiziert.
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2. Platz bei der Segel-Regionalliga Ost

Juli 2018

Gerhard Reseterics berichtet:

Unser Team vom YCS hat sich am Freitag, den 6. Juli im ver­an­stal­ten­den Club, dem UYCNs, getroffen. Unser Team bestand aus Gerhard Reseterics (Skipper, Vor­segel­trimm), Walter Schaschl (Steuer, Groß­segel­trimm), Maximilian Schmid (Steuer), Heinz Brantner (Groß­segel­trimm) und Ferdinand Schmid (Bug­mann). Anschließend fand ein Training bei viel Wind statt, wo wir von Markus Hiebeler sehr gut gecoacht wurden. Auch der Gen­na­ker wurde aus­ge­packt, war aber nicht immer zu 100 % unter Kontrolle. Den Abend ließen wir gemütlich in der Gastro­nomie von Neusiedl ausklingen.

Am Samstag waren wir mit unserem Trainings­slot schon von 0900-1000 an der Reihe. Da schon zu diesem Zeit­punkt die Sturm­vorwarnstufe am See blinkte, ließen wir diesmal den Gen­na­ker einge­packt, um ihn nicht zu beschädigen. Das sollte den ganzen Tag so bleiben, da von der Wett­fahrt­leitung vor­ge­geben wurde, daß das Groß­segel zu reffen ist und der Gen­na­ker nicht ver­wendet werden durfte.

Um 1100 war dann das Briefing und um 1200 ging es mit dem ersten Flight los. Das Format dieser Regatta ist wie bei der Bundes­liga, d.h. es werden extrem kurze Kurse gesegelt, wobei die Zeit­vor­gabe für 2 up and down Strecken 15 Minuten ist. Damit ist während der Wett­fahrten keine Sekunde Zeit zum Verschnaufen und jeder Fehler kann gleich einen oder mehrere Plätze kosten. In einem Flight segeln alle Teams (in unserem Fall 8) in 2 Wettfahrten auf je 4 Booten gegen­einander. Die Boote werden zwischen den einzel­nen Wett­fahrten direkt am Wasser per Schlauch­boot gewechselt.

Hier geht's zur Galerie mit den großen Fotos.

Gleich bei der ersten Wett­fahrt waren wir als Führende in einen ziemlichen Tumult an der Luvtonne verwickelt, unser Protest wurde von der Jury abgelehnt und somit haben wir diese Wettfahrt als 4. beendet. Zum Glück ist es dann besser weiter­gegangen und wir haben die Plätze 1., 1., 2., 2. und 2. ersegelt. Walter hat perfekt gesteuert und auch der Rest vom Team hat toll zusammen­gespielt. Damit waren wir nach dem ersten Tag an 2. Stelle hinter dem Bundes­liga­jugend­team des UYCNs. Da hier nur Jugend­liche am Start waren, durfte das gesamte Bundes­liga­team starten (sonst ist pro Team nur 1 Teil­nehmer aus der Bundes­liga erlaubt). Deren Vor­sprung an Er­fahrung auf diesen Booten, nämlich Sunbeam 22.1, merkte man deutlich.

YCS-Sieg in R11 Fleet1

Der zweite Tag begann erfolgs­ver­sprechend mit einem ersten Platz. Dann hat Max das Steuer unseres Bootes über­nommen. Auch er hat aus­gezeichnete Ergebnisse ein­gefahren, nämlich 2., 2., 3. (hier wurde uns ein Boot mit nicht­ange­schlagenem Gen­na­ker über­geben, was absolut nicht ok war. Die Jury war aber der Meinung, dass sie uns keine Zeit zum Beheben gibt. Damit war ich die Start­kreuz damit beschäftigt, den Gen­na­ker einsatz­bereit zu machen), weiters 1. und 2..

YCS-Sieg in R11 Fleet1 auf Landkarte

Das besonders Spannende und auch Faire war, dass im letzten Rennen die beiden punkte­gleich Zweit­platzierten, nämlich wir vom YCS und das Team von IG-Segeln auf einander trafen und sich so den Platz 2 im direkten Duell aus­machten. In diesem letzten Rennen konnten wir mit einem 2. Platz hinter dem BYC unseren 2. Platz in der Gesamt­wertung verteidigen, was uns sehr stolz machte.

Wir wurden Zweite.

Ergebnis bei SAP Sailing Analytics

Ich möchte mich bei allen in unserem Team für den auf­opfernden Einsatz bei nicht gerade leichten Bedingungen bedanken und freue mich schon auf den zweiten Teil der Regional­liga Ost vom 31.8.-2.9. in Rust.

Ich hoffe, es verirrt sich auch der eine oder andere Zuschauer dorthin.

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17. Internationale österreichische Hochsee Staatsmeisterschaften

Oktober 2017

Gerhard Reseterics berichtet:

Wie jedes Jahr fanden auch heuer wieder die öster­reich­ischen Hochsee Staats­meister­schaften Anfang Oktober vor Biograd statt. Diesmal war herrliches Wetter aber damit leider auch wenig Wind angesagt.

Unser Team um Skipper Wolfgang Lux und mit mir als Taktiker startete auf der nagel­neuen Salona 380 „Navis Celere” (zu Deutsch: „Schnelles Schiff”) in der offenen Klasse mit Spin­naker bei der Hochsee­meister­schaft, wobei auch die Boote ohne Spin­naker in unserer Klasse gewertet wurden. Als weitere Klasse starteten die Bavaria 41S als Einheits­klasse die Staats­meister­schaft.

zur Online-Karte

Da wir das Boot schon am Freitag aus Trogir nach Biograd über­stellt hatten, blieb uns der Samstag zum Training der Abläufe und Manöver.

Sonntag vormittag war leider kein Wind zum Training vorhanden, doch am Nach­mittag bildete sich dann eine stabile Thermik vor Pakostane, die 2 Wett­fahrten in beiden Klassen mög­lich machte. Ein zu­frieden­stellen­der 4. und ein 6. Platz waren das Ergebnis. Der Aus­klang fand bei einem Sekt­empfang der Firma Szigetti und dem üb­lichen Risotto statt.

Am Montag war die Thermik schwächer (5 - 7 kn) ausgeprägt, es konnten aber auch noch zwei weitere Up-and-Down-Wettfahren in allen Klassen gesegelt werden. Wir erreichten einen 5. und einen 4. Platz.

Am Dienstag stand die Navi­ga­tions­fahrt (Langstrecke) auf dem Pro­gramm. Es gab eine Start­kreuz bei Yugo mit um die 10 kn bis Plic Cavlin (die dortige Zeit ergab die erste Wertung, was für uns den 6. Platz ergab) und dann einen Down­wind unter Spi ins Ziel, wobei die gesamte Strecke die zweite Wertung (mit einem 5. Platz für uns) war.

Da auch Yachten ohne Spi in unserer Klasse gewertet wurden, war es nicht ganz fair, ein Teilergebnis mit aus­schließ­lich Kreuz­kurs zu haben, aber die Wett­fahrt­leitung hat das so ent­schieden. Die wich­tig­ste Ent­scheidung war, auf welcher Seite man Vrgada passieren sollte. Wir haben uns für außen (westlich) ent­schieden, was im Nach­hinein die deut­lich bessere Variante war: Alle, die sich für innen ent­schieden hatten, landeten auf den hin­teren Plätzen. Da der Wind nach der Lang­strecke noch immer stabil mit 10 kn blies, startete „Blondl“ einen neuer­lichen Up-and-Down für alle Klassen, wo wir als 4. ins Ziel kamen.

Hier geht's zur Galerie mit 12 Fotos.

Für Mittwoch waren ursprüng­lich weitere Wett­fahrten geplant, doch der Wind blieb konstant unter 4 kn, daher war an einen Start nicht zu denken und unser gutes Ergebnis fixiert: Der 3. Platz und damit die Bronze­medaille in der öster­reich­ischen Hoch­see­meister­schaft. In der Gesamt­klasse, wo auch die Boote mit Nicht­österreichern an Bord gewertet wurden, erreichten wir den 5. Platz.

In unserer Klasse waren wir das best­platzierte Charter­boot, vor uns waren nur regatta-optimierte Eigner­yachten.

Danke an unsere - unter Spinnaker teilweise noch un­er­fahrene - Mann­schaft für den tollen Kampf­geist, die Lern­bereit­schaft und den Einsatz, um zu diesem guten Ergebnis zu kommen.

Auch hier geht's zur Fotogalerie!

Die Staats­meister­schaft in der Einheits­klasse ging über­legen an Christian Binder und sein Team vom Yacht Club Breitenbrunn. Herzliche Gratulation von unserer Seite.

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Qualifikationsregatta der Segelbundesliga

September 2017

Am ersten Regatta-Tag (Samstag 16. Sep­tem­ber) kamen wir mit den Leicht­wind­ver­hältnissen von 2 bis 3 Bft aus West nicht zurecht - wir hatten beim Training wesent­lich mehr Wind - und beleg­ten beim Ziel­durch­gang der sechs Wett­fahrten jeweils den 5. und somit letzten Platz.

Die Windverhältnisse waren am Sonntag die gleichen. Wir steigerten uns aller­dings und gingen in der letzten Wett­fahrt sogar als 3. durchs Ziel. Resümee für unser nächst­jähriges An­treten: Trainieren, trainieren, trainieren…

Diese 4 Fotos gibts auch größer.

Auf dieser SAP Sailing Analytics-Seite kannst du die Wett­fahrten nach­voll­ziehen. Dort findest du auch das nach­folgend dar­ge­stellte End­er­gebnis: (Zum Vergrößern anklicken.)

Endergebnis

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Yannik 12. bei der Opti-Mittelmeer-Meisterschaft

September 2017

Yannik Höger AUT 1205 be­legte bei der Ioannideia 2017 Optimist Medite­rra­nean Champion­ship – veran­staltet vom Famagusta Nauti­cal Club in Limassol, Zypern – den hervor­ragenden 12. Platz unter 128 Teilnehmern. Er wurde damit auch Bester unter den 6 Burschen und 4 Mädels aus Österreich. Auch seinen Freund und „Angstgegner“ Paul Clodi AUT 216 (siehe Yachtrevue) ließ er diesmal hinter sich.

2018 wird der Famagusta Nautical Club die Optimisten-WM veranstalten. Yannik darf daher hoffen.

8 große Fotos warten auf dich :-)

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Yannik segelt bei der WM mit

Juli 2017

Unser jüngstes Mitglied Yannik Höger hat sich heuer für die Optimist World Championship 2017 vom 11. bis 21. Juli in Thailand qualifiziert.

Das rot-weiß-rote WM-Segler-Team bestehend aus Paul Clodi (AUT 216), Florian Krömer (AUT 1053), Sebastian Slivon (AUT 1155), Yannik Höger (AUT 1205) und Lukas Kammerer (AUT 2003).

Yannik flog bereits am 3. Juli mit den Betreuern Maurizio Bencic (Coach) und Brigitte Flatscher (Teamleader) nach Bangkok zum Pre-Regatta-Training. Die Charter-Boote der zwei Hersteller Far East und Winner werden den Teil­nehmern zugelost, Segel und Ausrüstung muss jeder selbst mitbringen. Ab 11. Juli erfolgt die Vermessung und danach segeln die 281 Segler und Seglerinnen aus 62 Nationen vom 13. bis 20. Juli die Wettfahrten in der Bucht vor dem Royal Varuna Yacht Club in Pattaya aus.

Auf dieser Seite findest du alle Unterlagen zur WM.

The Facebook-Knopf Optimist World Champion­ship 2017 Facebook page is the place for the latest news and updates.

Mit TracTrac-KnopfTracTrac kannst du live oder im Replay-Modus (am Computer oder mit der Android- bzw. IOS-App) mitfiebern und dabei die Daumen drücken!

Ergebnisse der Zieleinläufe in der Qualifikation gemäß TracTrac.

Leider speichert TracTrac Verlauf nicht richtig ab. Wertung stimmt daher nicht mit der offiziellen überein!

Yannik HÖGER AUT-1205 und Paul CLODI AUT-216 starten in der Qualifikation an den ersten 3 Wettfahrttagen beide im selben Starterfeld (70 Teilnehmer).

Red Fleet R1 (1. Wettfahrt am 13.7.2017): 1. Mathieu CHOQUET MON-1417 (15:27,2), 2. Juan Diego RISSO URU-348 (+13:25,10), 8. Paul (+17:33, 80), 50. Yannik (+22:21, 41)

Red Fleet R2 (2. Wettfahrt am 13.7.2017): 1. Marco GRADONI ITA-8925 (18:59,2), 2. Siyi GAN CHN-267 (+01:46,10) 18. Paul (+04:09,40), 21. Yannik (+04:37,27)

Green Fleet R3 (3. Wettfahrt am 14.7.2017): 1. Htet Lin Zaw MYA-1 (18:09,3), 2. Mathieu CHOQUET MON-1417 (+35:48,18), 14. Paul (+45:22,9), 46. Yannik (+48:08,5)

Green Fleet R4 (4. Wettfahrt am 14.7.2017): Stand um 10:30 MEZ (= 15:30 in Bangkok) nahe 3. Gate: Paul lag an 20., Yannik an 35. Stelle. Endstand: 1. Mic Sig Kos MOHR CRC-7 (19:58,2), 2. Marius Westerlind SWE-711 (+01:38,6),7. Paul (+02:39,5), 37. Yannik (+08:17,42)

Green Fleet R5 (5. Wettfahrt am 15.7.2017): Einlauf: 1. Stephan BAKER USA-111, 2. Paul (+00:20), 3. Sahin PARLAK TUR-1008 (+00:25), 11. Yannik

Green Fleet R6 (6. Wettfahrt am 15.7.2017): 1. Odysseas SPANAKIS GRE-2084, 2. Muhammad SHAH MAS-11 (+0:01), 3. Maksim SHAPOSHNIKOV RUS-16 (+0:31), 25. Yannik (+3:44), 33. Paul (+3:59). Yannik blieb am Kreuzkurs vor der 1. Wende­boje leider viel zu lange am Backbordbug (Wind von Steuerbord) - wendete zu spät - und musste dann viel Höhe herschenken, um noch die 1. Boje zu erreichen. Er fiel damit im Feld weit zurück und rundete die 2. Boje nur an 60. Stelle. Im Finish steigerte er sich allerdings gewaltig und überholte dabei auch noch Paul, da dieser vor dem Zieleinlauf ebenfalls zuweit von der Idealstrecke abwich. Ohne diese Kursfehler wäre für beide bei dieser Wettfahrt mehr drinnen gewesen.

Matias Capizzano-Bild © zeigt Sebastian (UYCMa), Florian (KYCK), Yannik (SU-YCS), Lukas (SYC) mit Fahne und Paul (SCT) sowie das Betreuerteam.

Ende der Qualifikationsserie

Am Ende der Qualifikationsserie (6 Wettfahrten) liegen bei den Grünen Paul an 4. Stelle und Yannik an 37. Stelle (von 70). Florian Krömer liegt bei den Blauen an 50. Stelle und Lukas Kammerer an 52. Stelle (von 70). Sebastian Slivon trat bei den Gelben ab der 3. Wettfahrten nicht mehr an und nimmt daher den letzten Platz (von 71) ein.


Offizielles vorläufiges Ergebnis nach dem 3. Tag (6 Wettfahrten, 281 Teilnehmer)

1. Marco Gradoni ITA-8925 (Red 2, 1; Blue [5], 4, 1, 2; Total 10 [15 ohne Streicher])
2. Roy Levy ISR-102 (Blue 4, [14]; Yellow 1, 5, 1, 1; Total 12 [26 ohne Streicher])
3. Mic Sig Kos Mohr CRC-7 (Yellow 8, 1; Green 2, 1, [11], 2; Total 14 [25 ohne Streicher])
14. Paul Clodi AUT-216 (Red 3, 20; Green 11, 9, 2, [34]; Total 45 [79 ohne Streicher])
142. Yannik Höger AUT-1205 (Red 47, 23; Green 41, [55], 14, 25; Total 150 [205 ohne Streicher])
206. Lukas Kammerer AUT-2003 (Blue 47, 52; Yellow 53, 48; Blue 21, [72 UFD]; Total 221 [293])
219. Florian Krömer AUT-1053 (Green 33, [72 DNF]; Red 72 BFD, 13; Blue 44, 72 UFD; Total 234 [306])
281. Sebastian Slivon AUT-1155 (Green [72 RET], 72 DNF; Yellow 4 mal 72 DNC; Total 360 [432]).

Fotos vom Team-Race am 16. Juli und der davor stattgefundenen Qualifikation.

Hinter diesen 2 Fotostreifen...

...verbergen sich 11 Fotos.


Wie geht's nach zwei Tagen Pause am 18. Juli weiter?

Paul startet in der Goldflotte (71 Teilnehmer). Yannik hat die Silberflotte (70 Teilnehmer) ganz knapp um eine Platzierung verpasst (ein Pole und ein Schweizer sind zwar punktegleich, rutschten aber noch rein) und startet somit wie Lukas in der Bronze-Flotte und hofft dort auf einen Podestplatz. Sebastian wurde leider bereits am 1. Tag beim Slippen von einem Stachelrochen gestochen und musste dann ins Spital. Er befindet sich bereits am Wege der Besserung und wird genauso wie Florian in der Emerald Fleet (auf Deutsch Smaragd-Flotte) starten.

zu viel Wind

Laut Yanniks Mutter Martina herrschten um 10 Uhr vormittags (5 Uhr MEZ) in Pattaya (150 km südlich von Bangkok) viel Wind und volle Strömung bei bedecktem Himmel (siehe ihr nebenstehendes Foto; zum Vergrößern einfach anklicken). Umso mehr gilt es jetzt bei diesem Wellengang den Startern Alles Gute zu wünschen.

Nach dem Durchzug einer Regenfront wurde vergeblich auf 2 Bft Wind gewartet und um 15:17 Ortszeit hieß es „Closing down for the day. See you at the great Cyprus style BBQ at the RVYC tonight!” um 1 min später auch diese Grillerei auf den 19. zu verschieben. :-)


19. Juli

Um 10:30 (5:30 MEZ) hieß es noch auf den Wind warten; die Boote wurden vorsorglich bereits raus gesandt.


1. Durchgang (beobachtet mit TracTrac):

Um 11:25 Uhr Ortszeit startete dann zuerst die Gold-Flotte als Yellow Flight R1 mit Paul. Die 1. Wende­boje rundete er als 10. (Rückstand auf den Ersten: +01:12), die 2. Wendeboje als 9. (+01:05) und Gate 3 passierte er wieder als 10. (+01:21). Und dann ein Kursfehler: Statt sich direkt auf den Weg zum Ziel zu machen, setzte er zuerst einen unheimlich langen „kurzen Schlag” (Holebug) und wendete erst sehr spät; und als der Wind dann nach ließ fiel er am Streckbug zeitweise sogar auf Rang 52 zurück. Das Ziel basierte er mit 03:42 Rückstand als 33. (Gesamtzeit 49:59).

Die Silber-Flotte wurde als Blue Flight R1 ohne österreichische Beteiligung 12. Minuten nach der Gold-Flotte gestartet.

In der Bronze-Flotte (als Red Flight R1) passierte Yannik sowohl Boje 1 und 2 sowie das Gate 3 als 10. und war im Ziel 12. mit 01:47 Rückstand auf den Sieger. Lukas ging mit 06:15 Rückstand als 59. durchs Ziel.

In der Smaragd-Flotte (als Green Flight R1) hielt sich Florian sehr stark (1. Boje 2., 2. Boje 3., Gate 3 3. und im Ziel schließlich 6. mit +01:13); Sebastian wurde bei seinem ersten Einsatz nach dem Kranken­haus­aufenthalt 17. mit +03:16.


2. Durchgang (beobachtet mit TracTrac):

Yellow Flight R2: Paul erreicht mit +01:38 den 16. Platz

Red Flight R2: Yannik rundete die 1. Boje als 18. und verbesserte sich dann laufend. 45 m vor dem Ziel lag er sogar an 10. Stelle. Doch statt wie MEX-977 auf das Ziel zuzuhalten justierte er mit einem Rechts-Links-Doppelhaken nach und erreichte nur mehr als 12. das Ziel. Lukas erreichte nach einem starken Finish den 17. Platz.

Green Flight R2: Florian startete sehr schlecht und verbesserte sich bis zum Ziel, das er als 25. durchlief gewaltig. Sebastian erreichte den 50. Rang.


3. Durchgang (beobachtet mit TracTrac):

Yellow Flight R2: Paul verschlief den Start und war zeitweise nur 70.; er steigerte sich aber, insbesonders vor dem Ziel, auf welches er strickt zuhielt und erreichte noch den 41. Platz.

Red Flight R2: Für Yannik lief es nicht so gut; beim Gate noch um Platz 19 ging er nur als 30. durchs Ziel. Diese Wettfahrt wäre eindeutig das Rennen von Lukas. Jeweils 4. bei den beiden Bojen, 5. beim Gate und im Ziel sogar 2. mit 19 Sekunden Rückstand.

Green Flight R2: War dies das Rennen von Sebastian? Verfolgt man seine gesegelte Bahn, dann war er lange Zeit 2. und wurde erst auf der Ziellinie von NOR-3880 abgefangen. Komisch nur, dass vor Gate 3 die Anzeige seines Tracking-Senders (oder war er es selbst) pausierte. In der TracTrac Reihung scheint er leider nicht auf. Florian ereichte den 10. Platz.


Offizielles Ergebnis 19.Juli, Stand 18:34

Pauls 38. Platz in der 1. Wettfahrt wurde zum neuen Streichergebnis. In der 2. und 3. Wettfahrt des heutigen Tages erreichte er die Plätze 15 und 38. In der Goldwertung ist er nunmehr auf 16. Platz zurückgefallen. Es war eindeutig nicht sein Tag, morgen sollte es besser laufen.

Yannik wurde 11., 9. und 30. und liegt damit in der Bronzewertung auf Platz 4. Lukas wurde in der 1. Wettfahrt 65 und nachdem er sich an der Startlinie nicht zurückhalten kann, produzierte er in der 2. und 3. Wettfahrt statt den Plätzen 17. und 2. jeweils Fehlstart-Wertungen (72 UFD bzw. 72 BFD geändert auf 71 SP7). Ergebt somit nur 70. Rang in der Gesamtwertung.

Florian wurde 6., 26. und 9. und liegt somit bei den Smaragdenen auf dem 6. Platz.

Sebastian hat erstmals nach dem Stachelrochen-Angriff das Ziel erreicht. Er wurde 15., 54. und bei der 3. Wettfahrt nach einem fulminanten Rennen auf Platz 3 wegen Fehlstarts disqualifiziert (72 BFD). Er hat sich somit in der Gesamtwertung vom letzten Platz auf den 65. verbessert.


Letzter Renntag 20. Juli - leider ohne Rennen :-(

Um 13:35 Ortszeit kam die Meldung „ALL RACES ABANDONED. Boats heading to the beach.” Zuvor wurde auf Wind gewartet. Lag er in der Früh noch bei 3 kn, brach er um 12:30 komplett zusammen. Dafür stieg der Wellengang an. Letzte Startmöglichkeit wäre 15 Uhr (gewesen). Ursprünglich waren für heute 3 Wettfahrten geplant, es schaut allerdings nicht so aus, als ob es bei dieser WM noch zu einer Wettfahrt kommt. Heute abend ist jedenfalls Siegerehrung.


Um 13:35 Ortszeit kam die Meldung „ALL RACES ABANDONED. Boats heading to the beach.” Zuvor wurde auf Wind gewartet. Lag er in der Früh noch bei 3 kn, brach er um 12:30 komplett zusammen. Dafür stieg der Wellengang an. Letzte Startmöglichkeit wäre 15 Uhr (gewesen). Ursprünglich waren für heute 3 Wettfahrten geplant, es schaut allerdings nicht so aus, als ob es bei dieser WM noch zu einer Wettfahrt kommt. Heute abend ist jedenfalls Siegerehrung.

Die Sieger stehen fest.

Paul CLODI (AUT-216) ist der 16. beste Segler der Welt. Das Foto zeigt die Preis­über­gabe am 20. Juli um 19:51 Orts­zeit (siehe ca. Minute 44:40 in der Live-Über­tragung der Sieger­zeremonie) an den besten Öster­reicher bei der Optimisten-WM.

Dieses Bild haben wir in unserem Fundus aus­ge­graben.

Es zeigt Paul (in der Mitte) als Sieger bei der Zwergen­cup-Regatta 2012 bei uns im Yachtclub Seewind. Ob er auch diesen, damals stolz präsentierten Pokal noch zuhause hat?

Zweitbester Österreicher wurde unser Clubmitglied Yannik HÖGER (AUT-1205) mit dem, in diesem Fall besonders undankbaren 4. Platz in der Bronze-Flotte - zwar punktegleich mit dem 3. Platz, aber leider ohne Opti-Trophäe zum mit nach Hause nehmen.

Hier das vollständige Endergebnis der Optimisten-WM 2017 in Thailand.

Wir gratulieren allen Beteiligten zu ihrem persönlichen Einsatz.


Erklärung der Einträge in den Listen der Wettfahrt-Ergebnisse

BFD
Black-Flag-Disqualified (under rule 30.4) = Frühstarter bei einem Black-Flag-Start und deshalb disqualifiiziert.
DNC
Did Not Come = Nicht gestartet.
DNF
Did Not Finish = Teilnehmer ist gestartet, nicht durchs Ziel gegangen und hat Aufgabe gemeldet, oder überschritt Zeitlimit.
RET
Retired = Aufgegeben.
SCP
Scoring Penalty applied = Wertungsstrafe [nach Regel 44.3 (a)] angewandt.
SP7
Scoring Points 7 (7 Strafpunkte, z.B. wenn die Schöpfkelle nicht korrekt angebunden ist)
UFD
U-Flag-Disqualified (under rule 30.3) = In letzter Minute vor Start mit Flagge U nicht hinter Startlinie und deshalb disqualifiziert.
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Ziel Segel-Bundesliga – 1. Zwischenetappe Sunbeam-Cup 2017.

Juni 2017

Gerhard berichtet:

Im Herbst des Vorjahres wurde bei einem Clubabend an der Alten Donau von den zwei Clubmitgliedern Walter Schaschl und Gerhard Reseterics die Idee geboren, für 2017 die Qualifikation für die Segel-Bundesliga 2018 zu wagen. Also machten wir uns über den Winter auf die Suche nach weiteren Mitstreitern für unser Projekt. Und diese waren in unserem Club rasch gefunden: Heinz Brantner, Dorian El-Hagin, Ferdinand Schmid und Maximilian Schmid wollten bei unserem Vorhaben mitmachen. Somit standen im Frühjahr die sechs Personen für das Team YCS fest.

Um eine erste Stand­ort­bestimmung vor­zu­nehmen, meldeten wir uns für die Racing­klasse (Sunbeam 22.1 mit Beisegel) beim Sunbeam-Cup am vorigen Wochenende (Samstag 24. Juni/Sonntag 25. Juni) in Mörbisch an.

Schon relativ zeitig am Freitag Nachmittag konnten wir unser Regatta­schiff, eine Sunbeam 22.1 Bundes­liga, übernehmen. Somit konnten wir, das waren Walter, Dorian, Heinz und ich den Nachmittag ideal zum Training in Mörbisch nutzen, während in Neusiedl zur gleichen Zeit bei einem Front­durch­zug die Welt unter­zu­gehen schien.

Samstag waren dann vier Wett­fahren mit der gleichen Mann­schaft am Programm und wir stellten fest, dass zwei Bundes­liga­mann­schaften (BYC Rust und YC Breitenbrunn) von heuer ebenfalls am Start waren. Das machte für uns die Möglich­keit, unseren Speed und unsere Taktik zu testen, noch spannender.

In der ersten Wettfahrt starten wir ziemlich unbeachtet und konnten unseren Plan so her­unter­fahren, wie wir wollten, was zu einem doch über­rasch­enden 2. Platz bei sieben Startern führte. Die rest­lichen Wett­fahrten wurden wir von den beiden Bundes­liga­teams schon als Gegner ange­sehen und damit hatten wir nicht mehr die Frei­heiten wie bei der ersten Wett­fahrt. Wir be­end­eten alle auf Platz 4, wobei wir bei der 3. Wett­fahrt Regel­sicher­heit bewiesen: Nach einer Berührung auf­grund einer Regel­ver­letzung des BYC setzten wir uns durch und schickten den Gegner in ein Kringel. Nach dem ersten Tag waren wir mit unserem 4. Zwischen­rang nicht unzu­frieden und feierten ein gemüt­liches Hafen­fest, mit der Über­zeugung, dass wir noch Poten­tial nach oben haben.

Sonntag kamen dann zum Frühstück Ferdinand und Maximilian dazu. Sie sollten an diesem Tag Dorian und Heinz ablösen. Es waren 2 Wettfahrten angesetzt. In der ersten Wett­fahrt konnten wir unseren Down­wind­speed deutlich verbessern und die Wettfahrt am 3. Platz beenden. Bei der letzten Wett­fahrt haben wir dann offen­sicht­lich schon fast alles richtig gemacht, denn wir lagen bereits nach der ersten Kreuz an zweiter Stelle, konnten uns am Downwind auf den 1. Platz vor­ar­beiten und diesen dann die gesamte zweite Runde verteidigen. So passierten wir als erste die Ziellinie.

Damit haben wir - mit stetig steigender Tendenz über das gesamte Wochenende - in dieser Wettfahrt den 3. und 6. der aktuellen Bundesliga hinter uns gelassen und in der Gesamtwertung des Sunbeam-Cups den dritten Platz belegt. Nicht schlecht für den Anfang. Dieses Ergebnis bestärkt uns auf unserem Weg. Wir wissen jetzt, wo es lang geht, und freuen uns schon darauf.

Für den Sommer sind einige Trainings­ein­heiten ins­besonders zur Perfektion im Boots­hand­ling geplant und zwischen 15. und 17. September 2017 heißt es für alle Freunde im Yachtclub Seewind mit­fiebern und daumen­halten, denn dann starten wir als Team YCS am Mondsee beim Union Yachtclub Mondsee in der Qualifi­kations-Regatta um die drei freien Plätze für die Öster­reich­ische Segel-Bundes­liga 2018.

Zu den Fotos vom Sunbeam-Cup 2017

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Tanja Frank erreicht am 16. Augut 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio die Bronzemedaillie in der Klasse Nacra 17.

August 2016 (ergänzt um ein Jugendfoto im Dezember 2016)

Das 1. Bild zeigt Tanja Frank und Thomas Zajac am 17. Juli 2016 in Wien bei der Ein­kleidung für Rio 2016.

©: Freely licensed by Ailura, Wikimedia Austria.

Das 2. Bild zeigt Tanja einen Tag vor ihrem 9. Geburts­tag mit ihrer Mutter Liese Loibels­berger bei unserer YCS-Faschings­feier am 23. Jänner 2002. Beachte, schon damals bei der Faschings­feier trug sie rote Segel­kleidung und sogar eine rote Regatta-Schwimm­weste.

©: Roland Schindler, Yachtclub Seewind.

Tanja Frank trat zuletzt im Jahr 2004 bei unserer Mühl­schüttel-Regatta - damals noch als Tanja Loibels­berger - für unseren Verein, den Sport­union Yachtclub Seewind (SU-YCS) in der Opti­misten­klasse mit AUT 1 an und wurde dabei hinter Claus Maria Dapeci (SC-AMS, später SCUT) Zweite.

Dank der Hart­näckig­keit ihrer Adoptiv­mutter, der Segel­lehrerin Liese Loibels­berger (nunmehr Frank) und Tanjas daraus ent­sprungenem Ehr­geiz hat sie heute Abend (MEZ) mit der Olympia­medaille in Rio eines ihrer Ziele erreicht.

Mit nur einem Punkt Rückstand auf die Argentinischen Olympiasieger Santiago Lange/Cecilia Carranza Saroli (77 Punkte) und punkte­gleich mit den Australischen Silber­medaillien­gewinnern Jason Water­house/Lisa Darmanin (78 Punkte) erreichten Thomas Zajac/Tanja Frank die Bronze­medaillie. Dies ist die erste Olympia­medaillie für Österreich seit 8 Jahren!

Bereits 2011 wurde sie Jugend-Weltmeisterin im 420er (mit Lara Vadlau) und Vizeeuropameisterin im Hobie 16 (mit Norbert Petschel).

Ende 2012 stieg sie mit Thomas Zajac (Vizeweltmeister 2009 im Tornado) in die neue olympische Klasse Nacra 17 ein. Sie erreichten 2013 mit AUT 35 den zehnten Platz bei der erstmals ausgetragenen Welt­meister­schaft in den Niederlanden , den zweiten Platz im Europa­cup und Gold bei den Pre-Worlds. Heuer wurden sie bei der WM Vierte.

Wir gratulieren beiden zur Olympiamedaille.

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